Robo-Advisor

Für Anfänger: So geht Vermögensaufbau per Robo-Advisor

Sie sind in aller Munde, sogenannte Robo-Advisor versprechen einen einfachen Vermögensaufbau ohne großen Aufwand. Sie überzeugen durch intuitive Bedienung per App und versprechen: Mit wenigen Klicks das eigenen Depot.

Doch was genau steht hinter einem Robo-Advisor und für wen eignet sich diese Form der Geldanlage?

Was ist ein Robo-Advisor

Bei eine Robo-Advisor handelt es sich um eine alternative Möglichkeit zum Vermögensaufbau. Dabei werden dem Anleger vorab einige Fragen zur Ermittlung des Anlegerrisikos gestellt und im Anschluss eine Auswahl aus sogenannten Musterportfolios vorgeschlagen. Hier ist auch gleich der erste größere Unterschied. Als Anleger gibt es im Gegensatz zur individuellen Anlageberatung keine große Möglichkeit Einfluss auf die Zusammenstellung des Depots zu nehmen. Individualität ist somit kaum möglich. 

Diese Musterportfolios bestehen dabei entweder aus passiven Indexfonds (ETFs), aus aktiv gemanagten Fonds oder aus einer Kombination von beidem. Das Ziel des ganzen ist dem Anleger eine Marktgerechte Rendite mit wenig Kosten zu liefern. Weiterhin soll auch der Aufwand des Anlegers, sich mit der Thematik des Vermögensaufbaus auseinander zu setzen gering bleiben.

Für wen eignet sich ein Robo-Advisor

Der Vorteil eines Robo-Advisors liegt klar auf der Hand. Eine einfache Kostenstruktur und wenig Aufwand für den Anleger. Hier lässt sich bequem ab 50€ im Monat sowie einmalig mindestens 400€ ein Vermögen aufbauen. Die Angaben sind von Anbieter zu Anbieter allerdings unterschiedlich, beispielsweise gibt es viele Anbieter die erst ab einem Anlagebetrag von 10.000€ ein Depot eröffnen. 

In Kooperation mit der DWS gibt es allerdings den Robo-Advisor Easyinvesto, bei dem der Einstieg bei wenigen Euro im Monat bereits möglich ist. 

Diese Form der Geldanlage, eignet sich dann, wenn zu beginn des Vermögensaufbaus ein kleinerer Betrag investiert werden soll. Bis zu einem Betrag von 10.000€ lohnt es sich einen Robo-Advisor in Betracht zu ziehen. 

Bei Beträgen über 10.000€ empfiehlt es sich jedoch zu überprüfen, ob die Geldanlage nicht individueller gestaltet werden sollte. Somit kann im Laufe der Zeit bei einer Entnahme von Geld auch überprüft werden, aus welchem ETF oder Fonds das Geld entnommen werden soll.

Wer danach erst mit der Geldanlage anfängt und wenig Wert auf eine individuelle Zusammensetzung der Struktur setzt, der ist bei einem Robo-Advisor genau richtig.

Was kostet der Robo-Advisor

Bei der Auswahl eines Robo-Advisors, spielen auch die Kosten eine Rolle. Zunächst einmal lassen sich die Kosten grob in zwei Lager aufteilen. 

  1. Produktkosten

Hierbei handelt es sich um die anfallenden Kosten, innerhalb der Anlageprodukte. Aus Kostensicht ist also eine Robo-Advisor mit einem hohen Anteil an ETFs vorzuziehen. Statt auf teurere aktive Fonds.

  1. Verwaltungskosten 

Bei den Verwaltungskosten, fallen alle Kosten drunter, die außerhalb der Produktkosten anfallen. Beispiele hierfür: Laufende Kosten des Robo-Advisors oder Erstellung von Reportings.

Insgesamt belaufen sich die Kosten bei solch einem Robo-Advisor insgesamt zwischen 1,3% – 2,0% pro Jahr. 

Diese Kosten, werden dabei in regelmäßigen Abständen mit dem durchschnittlichem Depotwert ermittelt und automatisch durch Anteilsverkauf verrechnet. Das bedeutet also, dass die Gebühren nicht regelmäßig vom Girokonto abgezogen werden. 

Fazit

Wer keine Zeit hat sich um seine Geldanlage selbst zu kümmern, der hat bei einem Robo-Advisor eine einfache Möglichkeit an eine moderne Geldanlage zu kommen. Diese lässt sich einfach per App überwachen und das ganze zu vertretbaren Kosten.

Mit steigendem Vermögen, sollte eine individuelle Beratung bezüglich der Struktur in Betracht gezogen werden. Dabei ist im Gespräch auch die Kostenseite zwischen Robo-Advisor und klassischer Geldanlage gegenübergestellt werden. 

Zum Video: Wie funktioniert Easyinvesto

Direkt zu EasyInvesto

Es sind konkrete Fragen offen geblieben? Gerne beantworte ich diese auch in einem persönlichen Gespräch. >> Zur Terminvereinbarung

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